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Enduro und Motocross
NEWS
07. Dez 2017 10:03 Uhr
Enduro-Weltserie statt Weltmeisterschaft
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Eine völlig neue Rennserie soll zukünftig die Endurowelt begeistern:
Unter dem Namen World Enduro Super Series wurde der Öffentlichkeit zu Nikolaus eine neue Meisterschaft geschenkt.

2017 12 wess logo
Dabei geht es eigentlich nur um eine eigene Wertung, denn die WESS greift auf bereits bestehende Wettbewerbe der verschiedensten Art zu und läßt diesen selbst dabei die völlige Freiheit.

Termine 2018:

  • 11. -  13. Mai       -  Extreme XL Lagares / Portugal
  •   1. -   3. Juni       - Erzbergrodeo / Österreich
  •   8. - 10. Juni       - Treffle Lozerien / Frankreich
  • 24. - 28. Juli        - Red Bull Romaniacs / Rumänien
  •         September  - Red Bull 111 Megawatt / Polen       TBA
  • 27. Oktober         - Gotland Grand National / Schweden
  • 10. November      -Red Bull Knock Out / Holland

    Der offizielle Startschuss zur Serie erfolgt am 11. Februar 2018 - also drei Monate vor dem ersten Wettbewerb. Bis dahin will man auch noch das Datum der polnischen Veranstaltung fixiert haben und die sechste Veranstaltung aus der Reihe bekannt geben.
    Es könnte ein klassischer Enduro-Wettbewerb sein, denn das Ziel der Serie ist es, die verschiedenen Aspekte des Endurosportes zu vereinen. Eben vom klassischen Enduro, über Extrem-Wettbewerbe über Cross-Country- bis hin zu Strandrennen.

    Teilnehmen darf und soll Jedermann: Werksfahrer und Amateuere sollen Seite an Seite am Start stehen und gewertet werden. Gerade bei einem Wettbewerb wie dem Gotland Grand National muss bei über 2.500 Fahrern die Punktevergabe allerdings sehr weit reichen.

    Die WSS will die Meisterschaft entsprechend vermarkten, von der eigenen Internet-Seite (Hier klicken (Link)) über die eigenen Kanäle bei Facebook, Twitter und instagramm.

    Es ist kein Geheimnis, das KTM (und Husqvarna) aktuell mit der Durchführung und Vermarktung der Enduro-Weltmeisterschaft nicht zufrieden war(en). Von der WESS erhofft man sich offensichtlich neue Impulse. Dazu passt die Rückkehr von Taddy Blazusiak in Renngeschehen (LINK), denn offensichtlich will man sich werksseitig in  dieser Serie engagieren, nachdem man sich aus dem Enduro-GP zurückgezogen hat.


    Ob die WESS nun ein Nikolausgeschenk ist, oder ein faules (Oster-)Ei, wird sich erst noch erweisen müssen. Serien ohne den Segen der FIM als oberste Motorradsportbehörde haben es grundsätzlich schwerer als offizielle (und eingesessene) Meisterschaften.

 

Text: Robert Pairan

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