Die Strecke beim „Moar im Gstein“ hat die ÖM-Starter über viele ruppige Wurzeln, teils sehr tiefe Spuren, einige Enduro-Cross-Hindernisse und den legendären Schottersteilhang direkt in der Startarena geführt. Es waren schwierige und vor allem kraftraubende Bedingungen. Perfekt damit zurecht gekommen ist KTM-Pilot Philipp Schneider. Der Vorarlberger ist eigentlich ein Spezialist in Sachen Hard-Enduro, die Strecke in Perchau sei ihm entgegengekommen, sagt er: “Die Strecke war super und sehr vielfältig. An den schwierigen Passagen konnte ich mein Können voll ausspielen. Ich bin super glücklich mit diesem Ergebnis! Hut ab vor den Veranstaltern! Ich bin schon fast überall Rennen gefahren, aber die Rennen in der Steiermark sind einzigartig.


Bernhard Schöpf ließ sich vom Handicap der jüngst überstandenen Rückenverletzung nicht nennenswert aufhalten


Der regierende Staatsmeister Thomas Hostinsky (Husqvarna) hatte in Perchau eine Sache mit Bernhard Schöpf gemeinsam: auch er ist nicht völlig fit ins Rennen gegangen. Darum ist er höchst zufrieden, den dritten Platz erkämpft zu haben: “Ich bin ein wenig krank und war daher nicht in der Lage, extrem zu attackieren. Das Rennen an sich war gut, die Strecke und die Organisation sind großartig, die Zuschauer entlang der Strecke sind toll. Etwa eine halbe Stunde vor dem Ende ist aber leider meine Vorderbremse kaputt gegangen. Das war an einigen Stellen ein echtes Handicap. Ich bin daher wirklich froh, es auf den dritten Platz geschafft zu haben.”



Hard-Experte Philipp Schneider: „Ich konnte an den schwierigen Passagen mein Können ausspielen.“


In der Junioren-Wertung der ÖM konnte Roberto Pirpamer auch in Perchau seinen Erfolgslauf fortsetzen. Der Husqvarna-Pilot ist als siebenter der Pro-Laufs bester Junior und baut seinen Vorsprung in der Junioren-ÖM weiter aus. Patrick Riegler (Husqvarna) und Marco Messner (KTM) komplettieren die Top 3 in der Junioren-Wertung.



Thomas Hostinsky musste sich die letzte halbe Stunde ohne Vorderbremse durchkämpfen.


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Text: Christian Panny/hartenduro.at
photos (c) Mario Meissnitzer/Enduro Austria & Franz Luder/Only Dirt & Johannes Kundegraber